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Stärker ins Auge sticht jedoch die spätgotische
Marienkapelle
auf dem Marktplatz. 1377 begann die Bürgerschaft mit dem Bau, 1480 wurde er mit
der Fertigstellung des Turms vollendet. Auch sie brannte 1945 aus. Im Innern
befanden sich Werke von
Tilman Riemenschneider.
Heute sind dies Kopien. Die Originale stehen im Mainfränkisches Museum auf der
Festung Marienberg. Weltberühmt sind vor allem seine Statuen von Adam und Eva
am Südportal. Experten erkennen in ihnen den Übergang von der Spätgotik zur
Renaissance. Außerdem liegt der Barock- und Rokoko-Architekt
Balthasar Neumann
(1687 – 1753) hier begraben. Geboren wurde er in
Eger (Cheb).
Daneben steht das Haus zum Falken mit seiner prachtvollen Stuckfassade aus dem Jahre 1751. Es war früher ein Gasthaus. Heute beherbergt es u.a. die Tourist-Info und die Stadtbücherei. |
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Ein besonderes Kleinod ist das
Lusamgärtchen.
In ihm finden wir den letzten erhaltenen Teil des Kreuzgangs des
Kollegiatstifts Neumünster. Hier soll der
Minnesänger Walther von der Vogelweide ( |
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An einer Wand steht ein Altar mit einer Pietà und einer eingravierten Fürbitte
aus dem Jahr 1764.
Pieta ist definiert als Mater Dolorosa, (lat. "Schmerzensreiche Mutter"). Es muß jedoch bezweifelt werden, ob es sich bei der in der Bibel mit dem getöteten Jesus erwähnten "Maria" wirklich um seine Mutter handelte, oder vielmehr um seine Lebensgefährtin und Jüngerin Maria Magdalena. Die erste Darstellung der "Beweinung Christi" findet sich in der byzantinischen Kunst im 11. Jahrhundert auf einem Elfenbeinrelief. Erst später, im 13. Jahrhundert, rückte dabei durch die aufkommende Marienverehrung die Gottesmutter in den Mittelpunkt. |
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Liebste Mutter doch gedencke,
an Mich armen Sünder groß, durch dein fürbitt mit jetz schencke, große gnad auf deinem schoss allzeit will ich dir befehlen, meiner anst in Letzter Noth, Hilff doch meiner armen Seelen, wann sie ringet mit dem Todt, Treib hinweg dem Höllen Drachen vor dem beth der änste mein Duhe mir bey Gott aus machen, das ich Komm in Himmel ein. |
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| Blick vom Mainufer zur Altstadt | Brunnen in der Fußgängerzone | |
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| Rokoko-Stuckdekoration am Falkenhaus | Neumünsterkirche am Lusam-Gärtlein | Brunnenfigur |
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