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Fährt man von Würzburg mainabwärts Richtung Veitshöchheim, kommt man am
Kloster Oberzell
vorbei. Einen Teil der Gebäude entwarf Balthasar Neumann. Sie entstanden
in der Rokokozeit zwischen 1744 und 1760.
Hier leben die Oberzeller Franziskanerinnen, eine apostolische
Frauengemeinschaft in der katholischen Kirche. Sie nennen sich auch
"Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu". Die Würzburgerin
Antonia Werr
gab ihnen 1855 den Auftrag, sich
für die unzerstörbare Menschenwürde, besonders der Frauen und Mädchen,
einzusetzen.
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Hinter der
Laurentiusbrücke
folgt der Markt
Zell am Main.
Es wurde schon im Jahr 1128 anlässlich der Gründung des
Prämonstratenser-Klosters Oberzell erstmals urkundlich erwähnt.
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Die Katholische Kirche St. Laurentius enthält eine Pietà (Vesperbild) von
Tilman Riemenschneider, hergestellt um das Jahr 1520.
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Die Evangelische
Versöhnungskirche
war ursprünglich die Klosterkirche von Unterzell.
Erbaut wurde sie schon im 11. Jahrhundert. Sie hat eine wechselvolle
Geschichte hinter sich und war zeitweise sogar in Privatbesitz.
Im Jahr 1967 kaufte sie die evangelische Kirche in sehr schlechtem Zustand für
10 000 DM. Daraufhin wurde sie renoviert und 1972 wieder eingeweiht.
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Zwischen Zell und Veitshöchheim überquert die ICE-Strecke Würzburg - Fulda das
Maintal.
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