 Best of National Geographic - Die Welt in atemberaubenden Bildern Es gibt Landschaften, die so erhaben sind, dass einem der Atem stockt. Andere verzaubern mit ihrer stillen Poesie. Die NATIONAL GEOGRAPHIC-Fotografen haben in diesem Bildband die beeindruckendstenLandschaften der Welt aufgespürt. Jedes ihrer Fotos erzählt mehr als 1000 Worte: vom Geheimnis eines Ortes, der Natur und Kultur, die ihn ausmachen, den Menschen, die dort leben. Den Themen sind keine Grenzen gesetzt. Der Dschungel in Südostasien ist so magisch wie die Eisberge in der Antarktis. Eine nordafrikanische Oase zieht genauso in ihren Bann wie die Steppe der Mongolei. Das Buch ist eine Hommage an die Landschaften unserer Erde, an ihre unendliche Vielfalt und Schönheit. |  Die Erde von oben: Ein Jahrhundert-Projekt Yann Arthus-Bertrand Die Erde von oben ist ein Werk, das man nicht nach einmaligem durchblättern ins Regal zurückstellt. Dazu ist der Band nicht nur zu teuer, sondern vor allem zu schade. Der Band präsentiert, aufgeklappt fast im DINA2-Format, Natürliches und Künstliches, Großes und Kleines aus Stadt und Land, Schönes, Erstaunliches und Beeindruckendes von allen Kontinenten. Die Luftaufnahmen unserer Erde sind auf über 400 Seiten in zehn Kapiteln thematisch gegliedert. So findet nicht nur der Träumer schnell zu seinen Lieblingsbildern, sondern ebenso der Urlaubsplaner, der passionierte Geograph und der Hobbyfotograf. Zahlreiche ausklappbare Register ermöglichen eine gute Orientierung und gestatten die schnelle Zuordnung der erläuternden Kurztexte zu den Bildern. Obwohl die durchgängig großformatigen Bilder natürlich den Gesamteindruck prägen, bieten die Erläuterungen zusätzlich viel Hintergründiges zu den verschiedenen Themenbereichen. Mit einem kleinen Hang zur Philosophie werden die Gedanken rund um die Aufnahmen gut verständlich und interessant dargeboten. Die größtenteils fehlenden Seitenzahlen ermöglichen den uneingeschränkten Genuß der Fotos, erschweren aber die Orientierung. Die Erde von oben ist ein Geschenk mit Stil für jeden, der mehr sehen will als den Bayerischen Wald. -Bettina Solowsky |  Kinder in den Kulturen der Welt Martine Laffon Ein Plädoyer für die Kinder dieser Welt, ihre Eingebundenheit in Familie und Kultur. Ein Plädoyer für Toleranz und Respekt gegenüber Traditionen und Ritualen. Ein Bildband in - für diesen Verlag - gewohnt hochklassiger Aufmachung. Eine wunderbare Idee, die die beiden Autorinnen, Mutter und Tochter, da hatten: "Dieses Buch möchte ... auf Traditionen aufmerksam machen, die langsam aussterben oder bereits der Vergangenheit angehören", heißt es. Diese Traditionen sind wichtig, sichern in vielen Regionen dieser Welt das nackte Überleben. Und: Sie prägen die Einzigartigkeit eines Volkes, zeichnen individuelle Gesichter, machen Farbigkeit und Einmaligkeit aus. All das gibt eine Generation an die nächste weiter, ein Mechanismus, der vielerorts in Gefahr ist. So ist es eine faszinierende Reise, die aber auch nachdenklich macht. Fernab von Politik und wirtschaftlicher Situation wird sehr liebevoll und einfühlsam aufgezeigt, auf welch unterschiedlichen Wegen Kinder in "ihre Gesellschaft hineinwachsen". So ist es ungemein spannend zu erfahren, dass es in Nepal ein Festtag ist, wenn ein Kind erstmals feste Nahrung zu sich nimmt. Dass marokkanische Kinder Tätowierungen gegen böse Geister kennen. Dass chinesische Kinder in der Grundschule die ersten der "einhundertvierzigtausend Schriftzeichen" erlernen. Oder dass im Sudan ein Kind als "Geschenk der schützenden Ahnen" gilt. Kurze Momente und Einblicke in so ganz unterschiedliche Leben - farbig, schillernd, zutiefst beeindruckend! Sehr zurückhaltend gehen die Autorinnen mit dem Text um. Sie bieten wenige, aber dafür außergewöhnliche Informationen, nur so weit wie nötig die sehr ausdrucksvollen Bilder unterstützend. Das ist äußerst angenehm, lässt Raum für eigene Gedanken, Empfindungen und Erkenntnisse. -Barbara Wegmann |