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Tschad

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Vielleicht könnte ich Sie für einige Artikel aus meiner  Abteilung "Reisen und Abenteuer" interessieren?
Kongo und Tschad - André Gide
Kongo und Tschad

André Gide
Im Juli 1925 brach der spätere Nobelpreisträger André Gide zusammen mit dem Filmemacher Marc Allégret von Paris nach Afrika auf. Im Zentralafrika der zwanziger Jahre sah sich Gide mit einer brutalen kolonialen Realität konfrontiert. Gides Kongoreisebericht vollzieht den allmählichen Abbau des Mythos von Afrika und artikuliert ein sich herausbildendes politisches Bewusstsein.
Afrika in Afrika - Eine Reise zu den Fulbe-Nomaden im Tschad - Frank Krönke
Afrika in Afrika - Eine Reise zu den Fulbe-Nomaden im Tschad

Frank Krönke
Die Reise zu den Fulbe-Nomaden erzählt verschiedene, mit einander verwobene Geschichten. Es ist einmal die Geschichte einer Feldforschung mit ihren Höhen und Tiefen, mit der Diskrepanz zwischen Wirklichkeiten und Empfehlungen der ethnologischen Fachliteratur und dem "richtigen Leben" im Feld. Es ist ebenso eine Geschichte der Fulbe-Nomaden, die eine Viel zahl von Fakten und Informationen über deren Organisations form und Lebensweise bereithält. Und es ist die Geschichte des Aufeinanderprallens unterschiedlicher kultureller Wahr nehmungen und Erwartungshaltungen und des Versuchs, mit einander in Beziehung zu treten. Und zu guter Letzt ist es eine Geschichte, die uns näher bringt, dass auch die Fulbe jenseits all ihrer idealisierten Darstellungen Menschen mit viel Eigensinn und Schrulligkeiten sind, und dass auch sie sich wider Erwarten nicht selten im Busch verlaufen. Ergänzt werden die etwa 300 Seiten Text durch weitere 30 Seiten mit Farbfotos. Eine kurzweilige, abwechslungsreiche und infor mative Lektüre für diejenigen, die sich für das Leben und Denken in Afrika interessieren.
Der
Der "Nord-Süd-Konflikt" im Tschad: Bürgerkrieg und Staatszerfall im 20 - Jahrhundert

Sarah Malelu
Bürgerkrieg und Staatszerfall des Tschad im 20. Jahrhundert erhalten vor dem Hintergrund des sogenannten "Nord-Süd-Konflikts" eine neue Bedeutung: Eine uralte Feindschaft zwischen den muslimischen Bewohnern des "Nordens", den "Nordisten", und den christlich- animistischen "Südisten", den Bewohnern des "Südens" - entstanden beziehungsweise verschärft durch die Sklavenjagden der Vorkolonialzeit, die unterschiedliche Entwicklung der beiden Regionen in
der Kolonialzeit und die ungerechten, tribalistischen Regime der unabhängigen Republik -
gilt als Ursache des jahrzehntelangen Bürgerkriegs und des verhinderten Nationsbildungsprozesses im Tschad. Die Mehrheit der Wissenschaftler sehen das konfliktgeprägte Verhältnis zwischen "Nordisten" und "Südisten" als 'Wurzel allen Übels', als Ursache der politischen Instabilität im Tschad.
Ob der "Nord-Süd-Konflikt" ein Mythos oder Realität ist, und welche Auswirkungen er auf die jüngere historische Entwicklung des Tschad hat, ist die Kernfrage dieses Buches. Dabei richtet es sich vor allem an Wissenschaftler, Studenten und Interessierte der Geschichts-, Politik- und Sozialwissenschaften.
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