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Volterra

Volterra Volterra liegt auf einem über 500 m hohen Bergrücken in einer kargen Hügellandschaft.

Schon von weitem fällt am Horizont die gewaltige Medici-Festung auf. Von ihren wuchtigen Wachtürmen schaut man heute allerdings nicht mehr nach Feinden von außen - sie wird als Staatsgefängnis genutzt. Touristen hält man mit einem deutlichen Hinweis fern, sogar auf deutsch: Justizvollzugsanstalt! Gleich neben der Festung führt das Stadttor Porta a' Selci in die historische Altstadt.
Volterra - Medici-Festung
Volterra - Medici-Festung Stadttor Porta a' Selci Volterra - Eingang zur Festung

Partnerstadt Wunsiedel im Fichtelgebirge Im archäologischen Park neben der Festung weisen Straßenschilder und ein Gedenkstein darauf hin, dass Volterra in der Toskana die Partnerstadt der  Festspielstadt Wunsiedel im Fichtelgebirge ist.

Inschrift:
Gewidmet der Partnerstadt Volterra am 1. September 2007,
die Festspielstadt Wunsiedel

Oben trägt der Stein das Sator-Quadrat, ein magisches Quadrat oder Satzpalindrom, bei dem fünf Wörter sowohl horizontal, vertikal, von links nach rechts und von rechts nach links gelesen werden können, jedes Wort also auf vier verschiedene Arten. Als früheste Erscheinung des Sator-Quadrats gilt das 1. Jahrhundert n.Chr. in der Palästra in Pompeji. Im Mittelalter wurde es zu einer Zauberformel.

Magische Quadrate
findet man seit zwei Jahrtausenden an Gebäuden und Kunstwerken:
 Albrecht Dürer,  Kirche Sagrada Família in Barcelona in Spanien.
Festspielstadt Wunsiedel im Fichtelgebirge, Magisches Quadrat

Etruskische Ausgrabungen Ebenfalls im archäologischen Park findet man Ausgrabungen, bei denen Überreste der Etrusker zu Tage traten. Die in und um Volterra gefundenen etruskischen Grabbeigaben und andere etruskische Gegenstände mit hohem künstlerischen Wert bilden den Grundstock des Etruskischen Museums in Volterra (s.u.). Ausgrabungen aus der Zeit der Etrusker

Palazzo dei Priori und ein Wachturm in Volterra An einem Turm im Hintergrund, ich nehme an, dass er zum Palazzo Inghirami gehört, erkennt man das Symbol der Landschaft Maremma, ein Schwein oder Wildschwein. Schwein oder Wildschwein, Symbol der Maremma

Stadttor Porta all'Arco Beeindruckend ist die Porta all'Arco, das südliche Stadttor, das schon auf die Etrusker zurückgeht, aber von den Römern umgebaut wurde. Man nimmt an, dass die Stadtmauer hier aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. stammt. Die heute sehr stark verwitterten Steinköpfe stellten einst Zeus und seine beiden Söhne Castor und Pollux dar. Etruskisches Stadttor, von den Römern umgebaut

Palazzo dei Priori in Volterra Auf der Piazza dei Priori, dem Hauptplatz, steht der Palazzo dei Priori aus dem 13. Jahrhundert, das älteste Rathaus der Toskana. Es ähnelt etwas dem Palazzo Vecchio in Florenz. Eingangsbereich des Palazzo dei Priori

Emblem einer Handwerkszunft Emblem Liberta - Freiheit An der Fassade und im Eingangsbereich befinden sich Embleme der Handwerkszünfte und Wappen. Wappen im Eingangsbereich des Palasts

Mystisches Wesen An den Häusern und Palästen auf dem Hauptplatz findet man die verschiedensten Verzierungen von mystischen Wesen wie diesem Drachen, bis zum allgegenwärtigen Schwein, dem Symbol der Maremma. Schwein als Symbol der Maremma

Dom Santa Maria Assunta in Volterra Den Dom Santa Maria Assunta betritt man von der Piazza San Giovanni aus. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber verschiedentlich umgestaltet. Altar im Dom

Prunkvolle Kassettendecke Auffallend ist die prunkvolle Kassettendecke, ein schönes Buntglasfenster und eine Statue Johannes des Täufers von 1771. Statue: Johannes der Täufer
Buntglasfenster

Glockenturm des Doms Der Glockenturm steht
etwas seitlich des Hauptbaus.
Baptisterium
Gegenüber des Hauptportals
auf der Piazza San Giovanni
steht das oktogonale (achteckige)
Baptisterium.

Ombra della Sera - Abendschatten Die Hauptattraktion von Volterra ist sicherlich das archäologische etruskische Museum Museo Guarnacci.

Monsignore Mario Guarnacci
lebte von 1701 bis 1785, führte verschiedene Ausgrabungen durch und erforschte die etruskische Zivilisation. 1761 schenkte er seine bis dahin private Sammlung etruskischer Artefakte seiner Heimatstadt Volterra. Herausragendes Ausstellungsstück ist die etruskische Statue Ombra della Sera. Sie wurde praktisch zu einem Wahrzeichen Volterras. Es handelt sich um eine Bronzestatuette von ca. 250 vor Christus. Ihren Namen Ombra della Sera erhielt sie angeblich von Gabriele D'Annunzio, einem italienischen Schriftsteller. "Ombra della Sera" heißt Abendschatten, weil ihre langgestreckte Erscheinung an die langen Schatten am Abend erinnert.

Das Museum enthält eine Vielzahl etruskischer Artefakte künstlerischer Art und auch Gegenstände des täglichen Lebens. Eine Abteilung beschäftigt sich auch mit der Villanova-Kultur, die vor den Etruskern existierte und von diesen verdrängt wurde.
Abendschatten Etruskische Figur
Etruskischer Engel?

Die ländliche Umgebung von Volterra wirkt trocken und karg. Das windige Hügelland ist für mittelitalienische Verhältnisse eher kühl, as sicher manche Bauern veranlasst hat, ihre Höfe aufzugeben und in fruchtbarere Gegenden zu ziehen.
Umgebung von Volterra Umgebung von Volterra in der Toskana Verfallenes Haus bei Volterra



In der Romanserie Twilight
Bis(s) zum Morgengrauen, Bis(s) zur Mittagsstunde, Bis(s) zum Abendrot,
Bis(s) zum Ende der Nacht, Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl
von Stephenie Meyer
residiert in Volterra die Vampir-Familie Volturi.
Im zweiten Band will Edward sich hier den Menschen zeigen um von den mächtigen Volturis getötet zu werden.
Eine der wenigen Möglichkeiten für Vampire, Selbstmord zu begehen. Bella verhindert es in letzter Sekunde.
Bei unserem Besuch haben wir leider (oder gottseidank?) keinen der Vampire gesehen - glaub ich jedenfalls.
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