Bagni di Lucca, Teufelsbrücke |
Toskana |
Fotos und Informationen aus Italien
Reiseberichte mit Bildern |
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Fährt man von Lucca in der Toskana entlang des Flusses
Serchio
nach Norden Richtung
Garfagnana,
taucht bei der Ortschaft
Borgo a Mozzano
eine steinerne Bogenbrücke auf, die
Ponte della Maddalena
( Brücke der Maria Magdalena ). Sie soll aus dem 12. Jahrhundert stammen, und da die Bauweise auch für die nachfolgenden Jahrhunderte so kühn und revolutionär war, konnte sie nur der Teufel gebaut haben. Man nennt sie deshalb auch Ponte del Diavolo, Teufelsbrücke. |
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Hoch auf der Brücke hat man einen schwindelerregenden Blick auf den gestauten Fluss Serchio. Um sie zu erklimmen, sollte man ein gewisses Maß an Sportlichkeit besitzen, da der Aufstieg bis zum höchsten Punkt doch recht anstrengend sein kann. Außerdem sollte man für den Ausflug in die gesamte Region in Bezug auf die Kleidung gut gerüstet sein: Bequem-Schuhe zum Wandern sind ebenso sinnvoll wie eine leichte Jacke und ein Rucksack für den Proviant. | |
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| Als die Eisenbahn im Tal des Serchio gebaut wurde, hat man der Teufelsbrücke einen weiteren kleinen Bogen hinzugefügt. Die Eisenbahnbrücke selbst hat man versucht im Stil anzugleichen. | ||
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Biegt man nach der Teufelsbrücke vom Serchio-Tal nach Osten ab ins Tal des
Flüsschens
Lima,
kommt man nach
Bagni di Lucca.
Die 19
Thermalquellen
mit Wassertemperaturen zwischen
37 und 54°C wurden schon seit dem Mittelalter genutzt, um allerlei
Gebrechen zu heilen oder einfach zur Wellness.
Im 19. Jahrhundert wurde es einer der berühmtesten
Kurorte Europas. Berühmte Persönlichkeiten, vor allem auch aus England, gaben
sich hier die Klinke in die Hand.
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Der Weinkeller enthielt bestimmt
manchen edlen Tropfen. |
Betreten lebensgefährlich... | ||
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... Auch diese Kirche macht einen recht verfallenen Eindruck.
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Der verrostete Kochherd
und das Oldtimer-Motorrad träumen von längst vergangenen Zeiten. |
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Nicht so verfallen ist die Villa Ada. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts sehr aufwändig als Kurhotel gebaut mit Marmorfußböden und sechseckigen Türmen. Nach dem 2. Weltkrieg versuchte man immer wieder, Leben hineinzubringen und zu renovieren. Dabei wurden scheinbar kaum Kosten und Mühen gescheut, denn die Ausstattung des Hauses wirkt überaus hochwertig. Die Räumlichkeiten sind mit Stuck verziert und die Einrichtungsgegenstände wirken edel. Die Armaturen in den Bädern könnten von Keramag nicht schöner sein; die Marmorfiguren in den Räumen tragen zum prunkvollen Eindruck der Villa bei. Dem Anschein nach steht sie aber schon wieder seit längerem leer. Sie ist von einem sehr schönen und großen Park umgeben. |
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Wandelhalle mit
Trinkbrunnen |
Bienenschwarm
am Fensterrahmen |
Im Park der
Villa Ada |
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Das Tal des Flusses Lima am Südrand der Garfagnana ist landschaftlich sehr reizvoll mit romantischen und verwunschenen Winkeln auf Schritt und Tritt. |
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Die Vergangenheit grüßt aus den Häusern
und besonders im Frühling blüht es überall.
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In den Wäldern findet man noch relativ naturbelassene Flächen. Da das Gebiet
der Garfagnana für italienische Verhältnisse sehr regenreich ist, erobert sich
die Natur auch steinige Stellen.
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