Bagni di Lucca, Teufelsbrücke

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Ponte della Maddalena (Brücke der Maria Magdalena) Fährt man von Lucca in der Toskana entlang des Flusses Serchio nach Norden Richtung Garfagnana, taucht bei der Ortschaft Borgo a Mozzano eine steinerne Bogenbrücke auf, die Ponte della Maddalena
( Brücke der  Maria Magdalena ).

Sie soll aus dem 12. Jahrhundert stammen, und da die Bauweise auch für die nachfolgenden Jahrhunderte so kühn und revolutionär war, konnte sie nur der  Teufel gebaut haben. Man nennt sie deshalb auch
Ponte del Diavolo,  Teufelsbrücke.
Teufelsbrücke

Ponte del Diavolo, Teufelsbrücke Hoch auf der Brücke hat man einen schwindelerregenden Blick auf den gestauten Fluss Serchio.
Auf der Teufelsbrücke Der angestaute Fluss Serchio

Als die Eisenbahn im Tal des Serchio gebaut wurde, hat man der Teufelsbrücke einen weiteren kleinen Bogen hinzugefügt. Die Eisenbahnbrücke selbst hat man versucht im Stil anzugleichen.
Borgo a Mozzano Eisenbahnbrücke Eisenbahn durch das Serchio-Tal

Bagni di Lucca Biegt man nach der Teufelsbrücke vom Serchio-Tal nach Osten ab ins Tal des Flüsschens Lima, kommt man nach Bagni di Lucca. Die 19 Thermalquellen mit Wassertemperaturen zwischen 37 und 54°C wurden schon seit dem Mittelalter genutzt, um allerlei Gebrechen zu heilen oder einfach zur Wellness. Im 19. Jahrhundert wurde es einer der berühmtesten Kurorte Europas. Berühmte Persönlichkeiten, vor allem auch aus England, gaben sich hier die Klinke in die Hand.  Heinrich Heine schwärmte 1829 in seinen Reisebildern von den Bädern von Lucca. Bagni di Lucca am Fluss Lima

In Bagni di Lucca Bei Bagni di Lucca Im Tal des Flusses Lima

Ruinen in Bagni di Lucca Als es im 20. Jahrhundert in Mode kam, am Strand Urlaub zu machen, begann der Niedergang des Kurbades. Die Adligen und Reichen fuhren nach Ischia oder Capri und die mondänen Hotels und Kureinrichtungen in Bagni di Lucca verfielen. Wo früher die Oberschicht halb Europas kurte stehen heute nur noch Ruinen, die nach und nach die Natur zurückerobert. In den Häusern wachsen Bäume und der Efeu überwuchert innen und außen die Mauern. Auch oder gerade in diesem Zustand hat der Ort auch heute ein ganz besonderes Flair. Im Park der Villa Ada

Der geheime Garten - Secret Garden Ruinen in Bagni di Lucca Ruinen in Bagni di Lucca

Steinerner Torbogen Ruinen in Bagni di Lucca Ruinen in Bagni di Lucca
Der Weinkeller enthielt bestimmt
manchen edlen Tropfen.
Betreten lebensgefährlich...
Alter Weinkeller Betreten Verboten Betreten lebensgefährlich

Kirche in Bagni di Lucca ... Auch diese Kirche macht einen recht verfallenen Eindruck.

Kirche in Bagni di Lucca, Toskana
Verfallene Kirche

Alter Kochherd Der verrostete Kochherd
und das Oldtimer-Motorrad
träumen von längst vergangenen Zeiten.
Altes Motorrad

Villa Ada in Bagni di Lucca Nicht so verfallen ist die Villa Ada. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts sehr aufwändig als Kurhotel gebaut mit Marmorfußböden und sechseckigen Türmen. Nach dem 2. Weltkrieg versuchte man immer wieder, Leben hineinzubringen und zu renovieren. Dabei wurden scheinbar kaum Kosten und Mühen gescheut, denn die Ausstattung des Hauses wirkt überaus hochwertig. Die Räumlichkeiten sind mit Stuck verziert und die Einrichtungsgegenstände wirken edel. Die Marmorfiguren in den Räumen tragen zum prunkvollen Eindruck der Villa bei. Sie ist von einem sehr schönen und großen Park umgeben. Allem Anschein nach steht sie aber schon seit längerem leer. Villa Ada in Bagni di Lucca Villa Ada in Bagni di Lucca


Wandelhalle mit Trinkbrunnen Wandelhalle mit
Trinkbrunnen
Bienenschwarm
am Fensterrahmen
Im Park der
Villa Ada
Im Park der Villa Ada
Bienenschwarm am Fenster

Am Südrand der Garfagnana Das Tal des Flusses Lima am Südrand der Garfagnana ist landschaftlich sehr reizvoll mit romantischen und verwunschenen Winkeln auf Schritt und Tritt. Toskana, Kirche
Lima-Tal, Garfagnana Lima-Tal, Garfagnana Lima-Tal, Garfagnana

Blick in die Vergangenheit Die Vergangenheit grüßt aus den Häusern
und besonders im Frühling blüht es überall.


Laterne
Frühlingsblumen

Vegetation in der Toskana In den Wäldern findet man noch relativ naturbelassene Flächen. Da das Gebiet der Garfagnana für italienische Verhältnisse sehr regenreich ist, erobert sich die Natur auch steinige Stellen.

Farn
Blumen am Serchio






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