SüdindienFotos und Informationen
Ein Reisebericht
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| Auf halber Höhe des Camundi Hügels liegt ein 5 m hoher Nandi aus Granit, der aus dem Jahr 1659 stammen soll. Der Stier Nandi ist das Reittier Shivas, der in weiten Teilen Südindiens als die höchste Gottheit verehrt wird. |
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| Bei der Inselfestung Srirangapatna (Srirangapatnam), im Fluß Cauvery, 16 km nordöstlich von Mysore steht in einer gepflegten Gartenanlage der Sommerpalast Tippu Sultans, von 1784. Die Bauten sind eine Vermischung hinduistischer und muselmanischer Baukunst. |
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| Für indische Verhältnisse ungewöhnlich, steht hier in der Gartenanlage Lalbagh das Grabmahl für Haidar Ali und Tipu Sultan, Gumbaz genannt. Verstorbene Hindus werden grundsätzlich verbrannt und die Asche meist in den Fluß gestreut. Diese Maharajas waren jedoch Moslems, deshalb auch das Minarett. |
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| Ca. 20 km nordwestlich von Mysore liegen die Brindavan Gärten unterhalb des 2,5 km langen und bis 39 m hohen Staudammes, der den Fluß Cauvery zum Stausee Krishnarajasagar aufstaut. |
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| 35 km östlich von Mysore liegt das kleine Dorf Somnathpur. Berühmt ist es durch den Keshara-Tempel (Sternentempel), einem großen Meisterwerk der Hoyshala-Kunst aus dem 13. Jahrhundert. Es ist ein Vishnu-Tempel, bedeckt mit Dekorationsbändern aus Speckstein, die Szenen aus dem Ramayana und dem Mahabharata, Makaras und einen Hamsa-Fries zeigen. |
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Bangalore
ist die Hauptstadt des Bundesstaates Karnataka, hat 4 Mill. Einwohner und
durch die Höhe von 920 m über dem Meer auf dem Dekhan-Plateau ein
angenehmes Klima.
Es ist auch die Stadt des indischen High-Tech. Viele Inder, die als
Informatiker an allen Ecken der Welt gesucht sind, bekamen hier ihre Ausbildung.
Ein kleiner Jux nebenbei: Wissen Sie warum in Deutschland Inder als Computerfachleute so gesucht sind? |
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| Östlich der Ortschaft, direkt am Meer, liegt innerhalb einer mit vielen Nandis bestückten Mauer der Shoretempel (Küstentempel, Ufertempel). Die Shiva und Vishnu geweihte Anlage wurde im 8. Jh. n.Chr. erbaut. |
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| Etwas von der Küste entfernt stehen die Rathas, eine ganze Sammlung von Tempelmodellen, aus Felsmonolithen herausgearbeitet. Sie stammen aus dem 7. und 8. Jh. n.Chr. Der genaue Zweck der Modelle ist nicht bekannt. |
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| Ziemlich weit im Süden liegt mit ca. 1 Mio. Einwohnern Madurai. Der Mariamman Teppakkulam ist mit 305 m 2 der größte Tempelteich Indiens. Der Inseltempel war die Ruhestätte des Königs. | |
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| Im Zentrum der Altstadt steht der große Minakshi-Tempel. Minakshi ist die fischäugige Parvati, die Frau von Shiva, der in Madurai auch Sundareshvara genannt wird. Der jetzige Bauzustand stammt aus dem 17. Jh. Das auffälligste an der Anlage sind die vier Pylone (Gopurams). Eines davon kann man besteigen. Der Blick von oben ist atemberaubend. Das größte, Rajagopuram ist 50 m hoch. |
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| Aus der gleichen Zeit stammt der Palast des Tirumallai Nayak. Er hat einen großen Innenhof mit 12 m hohen Granitsäulen. In einem Saal sind Skulpturen der Pandyas, Pallavas und Cholas ausgestellt. |
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| Nördlich von Madurai fährt man am Elefantenfelsen vorbei. Von bestimmten Blickwinkeln aus sieht er wie ein liegender Elefant aus. |
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| In Tiruchirappalli (Trichy, Tiruchi), (700 000 Einwohner, 100 km nordöstlich von Madurai) steht die Festung auf einem Felsen über der Stadt und dem Heiligen Teich Teppakulam. |
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| Tanjavur (Tanjore) liegt 50 km östlich von Trichy und hat ca. 200 000 Einwohner. Der Brihadishvara Tempelkomplex stammt aus dem 10. Jh. |
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| Wegen der großen Entfernungen sind Flugzeuge in Indien das Verkehrsmittel der Wahl. Meist sind es nicht die neuesten Modelle, aber keine Angst, runter kommen sie alle wieder. |
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| Empfehlenswertes Informationsmaterial: |
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