Sri Lanka und Südindien
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| Die Landbevölkerung wohnt größtenteils in Hütten aus Lehmziegeln oder geflochtenen Palmblättern. Dieses Haus reicht ohne weiteres für diese 10köpfige Familie. |
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| Von Größe und Zustand der Behausung kann man nicht unbedingt auf Wohlstand oder Armut der Bewohner schließen. Da sich ein Großteil des Lebens im Freien unter dem Schatten von Bäumen abspielt, hat das Haus nicht die Bedeutung wie in kälteren Regionen. |
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Die
Bevölkerung Indiens,
mit ca. 1 Milliarde Menschen,
ist ein Mischvolk aus der dunkelhäutigen Urbevölkerung und von Norden
her eingewanderten hellhäutigeren Völkern. Bevölkerungsgruppen lassen sich
unterscheiden nach der
Religionszugehörigkeit:
Nur in sehr großen modernen Industriebetrieben in Großstädten werden die Regeln manchmal etwas aufgeweicht. |
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Die
Bevölkerung Sri Lankas,
mit ca. 18 Millionen Einwohnern, setzt sich zusammen aus
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Die Menschen leben eng mit ihren
Haustieren
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Rinder werden noch häufig als Zugtiere verwendet. |
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| Arbeitselefanten |
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| Wasserbüffel |
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| Rinderherden |
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| Wir waschen unser Auto - sie waschen ihre Rinder |
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Für den Menschen ungefährlich, aber wenn man's nicht gewohnt ist,
doch eine Begegnung der etwas unheimlichen Art:
Ein Waran am Wegrand. |
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| Verstorbene werden grundsätzlich nicht beerdigt, sondern verbrannt. Die Asche wird, vor allem in Indien, in den Fluß gestreut. Die Trauerfarbe ist weiß. Als Brennmaterial wird Holz, oder wie hier, getrockneter Kuhdung verwendet. |
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| Die verschiedenen Gewerbe werden oft noch sehr ursprünglich ausgeübt. |
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| Traditionell war es in Indien nicht üblich, die Wäsche in der Familie zu waschen. Dies war Aufgabe der Wäscher. Sie schlugen die eingeseifte Wäsche auf Steine. Heute halten mehr und mehr Waschmaschinen Einzug in die Familien und die Wäscher sieht man immer seltener. |
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| Mit einfachen mechanischen Einrichtungen werden Seile aus Kokosfasern gedreht. |
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| Dieser Kalkbrenner arbeitet nördlich von Galle. Als Rohstoff werden Korallen verwendet. |
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Die Zucht von
Seidenraupen
ist ebenfalls eine gute Einnahmequelle.
Hier: Seidenraupen-Kokons vor dem Abwickeln in Mysore. |
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| In dieser Garage(?) lief ständig ein Motor. Was es war, merkten wir, als er mal nicht mehr lief: Der Strom war weg! Ein Elektrizitätswerk auf der Landzunge vor Negombo. |
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| Kein "Museumsstück, sondern normaler Gebrauchsgegenstand. Alte Autos werden immer wieder zusammengeflickt. TÜV wurde zwar inzwischen eingeführt, aber mit der Durchsetzung hapert es vor allem in ländlichen Gegenden noch. |
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Die im Tal des Kalu Ganga gefundenen Edelsteine werden, wie hier in Galle, in kunstgewerblichen Betrieben zu Schmuck verarbeitet. | |
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| Weitere kunsthandwerkliche Tätigkeiten: Klöppeln, Flechten, Batik |
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Die verschiedensten
Schriften und Sprachen
begegnen uns:
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| Mit dem Tourismus hat sich auch der Beruf Fremdenführer etabliert. Der TUI-Reiseleiter links, der Busrundreisen begleitet, war früher Lehrer. Die Anstellung war ein großer gesellschaftlicher und finanzieller Aufstieg. |
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| Auch wer kein Fremdenführer ist, verdient sich gern mal ein paar Mark hinzu. Ganz gleich, ob sein Katamaran-Einbaum ein paar Touristen in eine Lagune trägt oder nur mal eine Wasserhyazinthe aus einem Teich zu holen ist. Was für uns ein kleines Trinkgeld ist, dafür muß ein einheimischer, der keinen "privilegierten" Beruf hat, vielleicht stunden- oder tagelang arbeiten. |
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Die Touristen wollen natürlich auch verpflegt und unterhalten werden.
Die Gastronomie ist englisch geprägt.
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| Auch die Affen haben gelernt, daß man von den Touristen leben kann. |
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| Empfehlenswertes Informationsmaterial: |
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