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Vielleicht könnte ich Sie für einige Artikel aus meiner  Abteilung "Reisen und Abenteuer" interessieren?
Bilder aus Ostpreussen: Über 500 Fotos vom Leben wie es damals war - Werner Buxa
Bilder aus Ostpreussen: Über 500 Fotos vom Leben wie es damals war

Werner Buxa
Dieses Buch von Werner Buxa spiegelt eindrucksvoll das Leben der Menschen in Ostpreußen bis 1945 wider. Jenem Land zwischen Memel und Weichsel, das facettenreicher in seiner Schönheit nicht sein könnte: dunkle Wälder und fruchtbare Getreidefelder, meerumbrandete Küsten und einsame Seen, wehrhafte Burgen und verträumte Dörfer.
500 selten gewordene Aufnahmen aus Familienalben, Bildersammlungen, Archiven, Broschüren und alten Aufsätzen geben einen unverfälschten Eindruck vom Leben in Ostpreußen. Fotos von Bauernhöfen und großen Gütern, von allen Ufern und Küsten, von den Märkten, den Schützengilden und Feuerwehren, vom Sport, den Vereinen und schließlich von der Flucht und Vertreibung 1944/45, in liebevoller Sorgfalt und mit rührender Hingabe von ostpreußischen Landsleuten zusammengetragen, wecken so manche wehmütige Erinnerung.
Die Mücke im Bernstein: Der große Ostpreußen-Roman - E. G. Stahl
Die Mücke im Bernstein: Der große Ostpreußen-Roman

E. G. Stahl
Als "der vielleicht letzte große Ostpreußenroman" bezeichnet, macht dieses Buch keine leeren Versprechungen. Wie der Autor es schafft, einen Bogen über 700 Jahre der Geschichte eines heute von Westeuropa schon fast vergessenen Landes und seiner Menschen zu ziehen, ist einfach große Erzählkunst. Ich war fasziniert, wie tiefe Einblicke in die Seelen, Träume und Gedanken der Hauptakteure vermittelt werden und legte das Buch nur widerstrebend aus der Hand.
Die Geschichte des Bernsteines mit der darin eingeschlossenen zarten Mücke, der als Geschenk von Generation zu Generation weitervererbt wird, ist die eindrucksvolle Beschreibung von Glück und Unglück, Märchen und alten Sagen, Lebenskunst und Depression, Armut und Reichtum, Haß und Liebe, Sklaverei und Freiheit, Krieg und Frieden.
Man leidet mit den jeweiligen Akteuren und freut sich über ihre Erfolge. Alles ist miteinander verwoben. Ostpreußen ist durch die Arbeit von fleißigen Menschen im Lauf der Jahrhunderte zu einem fruchtbaren Agrarland geworden. Da jedoch die Bauern immer die letzten in der Hierarchie waren, mußten sie auch alle Drangsale und Erniedrigungen erleiden, die manchmal nur den Launen der hohen Herren entsprangen. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, ich finde es gibt keinen besseren Geschichtsunterricht.
Auch wenn man, wie ich, das Land nicht kennt, überfällt einem beim Lesen der Wunsch, dorthin zu reisen, um einen Eindruck von den schimmernden Küsten, dunklen Wäldern, leuchtenden Seen und goldgelben Weizenfeldern zu bekommen. Mir ging es jedenfalls so. -Lutz Dahm
Unvergessliche Küche Ostpreußen: Traditionelle Familienrezepte und ihre Geschichten - Harald Saul
Unvergessliche Küche Ostpreußen: Traditionelle Familienrezepte und ihre Geschichten

Harald Saul
Traditionelle Familienrezepte und ihre Geschichten
Erscheinungsjahr: 2009
m. zahlr. Abb.
Gewicht: 535 gr / Abmessungen: 230 mm x 170 mm
Von Saul, Harald
Alte Zeiten in Rezepten, Fotos und Geschichten
Kaum etwas weckt die Bilder der Kindheit so sehr, wie der Name oder der Duft einer Lieblingsspeise aus der früheren Zeit.
Vor rund 10 Jahren bat Harald Saul, Küchenmeister und Sammler von traditionellen Rezepten, im "Ostpreußenblatt" um die Zusendung von Kochbüchern, Dokumenten und Erinnerungen aus der alten Zeit. Das Echo war überwältigend. Harald Saul kam in den Besitz von handgeschriebenen Kochbuchaufzeichnungen, private Fotoalben wurden für ihn geöffnet und in zahlreichen Gesprächen haben ihm die Menschen ihre ganz privaten Geschichten erzählt.
Leseprobe:
"Kann man es einem Nicht-Ostpreußen" abnehmen, wenn er sich für ein Land interessiert, das es schon lange nicht mehr gibt?
Ich war 12 Jahre alt, als mir ein Lehrer von Königsberg erzählte und mich neugierig machte. Ich hörte von britischen Bombern, die in den Augustnächten 1944 Phosphor über der Stadt versprühten, und lauschte seinen Erzählungen über den Festungskampf, der mit der Kapitulation am 9. April 1945 endete. Er sprach vorsichtig von Breschnew, der die fremde Kultur im früheren Königsberg, das nun Kaliningrad hieß, ausmerzen wollte und 1969 die Reste des Königsberger Schlosses sprengen ließ. Er konnte wunderbar erzählen von den alten Vierteln an den beiden Pregelarmen und von der Dominsel. Ich ging in die Stadtbibliothek und fragte nach Büchern über Königsberg. Pikiert antwortete mir die Bibliothekarin, daß Kaliningrad jetzt eine moderne, sowjetische Großstadt sei ... .
Als ich im Frühjahr 1999 im Ostpreußenblatt" für ein recht persönliches Kochbuch um Übermittlung von Rezepten,
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