Prometheus und der Adler Ethon Statue des Prometheus mit dem Adler Ethon

Prometheus, der Vorausdenkende, ist ein Titan aus der griechischen Mythologie. Er war ein Freund der Menschen und nach Platon sogar der Schöpfer der Menschen und Tiere. Leider verärgerte er mit seinem Verhalten die Götter, vor allem  Göttervater Zeus, der die Menschen und Prometheus hart bestrafte. Als erstes schickte er die berüchtigte Pandorra mit ihrer Büchse, die den Menschen alle Übel wie Krankheit und Leid enthielt, zu seinem Bruder Epimetheus. Durch ihre Schönheit geblendet und beeindruckt von ihrer Musikalität, Geschicklichkeit, Neugier und ihrem Übermut, heiratete er sie. Dann öffnete sie die Büchse, die ihr Zeus gab, und die darin aufbewahrten Übel und Plagen kamen in die Welt, aber auch die Hoffnung. Epimetheus ist übrigens der, der handelt und dann nachdenkt, Prometheus der, der vorher nachdenkt.

Für Prometheus dachte sich Zeus etwas ganz besonderes aus: Er fesselte ihn an einen Felsen im Kaukasus, hoch über einem Abgrund, und sorgte dafür, dass jeden Tag der Adler Ethon kam, um von seiner Leber zu fressen. Da Prometheus unsterblich war, wuchs seine Leber immer wieder nach, so dass er jeden Tag wieder die grausamen Schmerzen erleiden musste.

Er würde wahrscheinlich heute noch dort hängen und leiden, hätte ihn nicht Herakles ein paar Jahrhunderte später befreit und den Adler Ethon getötet. Um Zeus nicht allzusehr zu demütigen, erklärte sich Prometheus nach seiner Befreiung bereit, für immer einen Ring mit einem Stein aus dem Kaukasus zu tragen. Dadurch konnte sich Zeus rühmen, ihn noch immer an den Stein gefesselt zu haben.






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