 Mali: Reise durch ein magisches Land Peter Pannke Wie alle großen Ströme führen auch die Wellen des Niger einen ganzen Kosmos von Geschichten mit sich, die bis heute an seinen Ufern erzählt werden. Auf ihrer Reise entlang des Flusses entfaltete sich vor den Augen und Ohren von Peter Pannke und Horst A. Friedrichs das faszinierende Panorama einer Welt, in der sich Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität treffen. Es begann mit einem Traum. Als Peter Pannke im Januar 2004 zum ersten Mal in Bamako landete, ging es ihm wie vielen, die ein neues Land betreten: Er war verwirrt. Als er seine Reise schon wieder abbrechen wollte, hatte er einen Traum, der ihm nahelegte, dass das wirkliche Mali hinter den Bildern liege - um es zu finden, müsse er die Malier über ihre Träume befragen. So begab er sich mit dem Fotografen Horst A. Friedrichs auf eine Reise durch Malis atemberaubend schöne Landschaften. Dabei entdeckten sie Landschaften und Orte, an denen die Grenzen zwischen Traum und Realität zu zerfließen scheinen. Immer wieder begegneten sie Menschen, die ihnen Einblicke in ihre innere Welt gestatteten. Sie erfuhren, dass Musik von den Geistern stammt, dass Ahnen und Flussgeister immer noch lebendig sind und Träume Teil der Wirklichkeit. In poetischen Texten und faszinierenden Fotografien fängt dieses Buch den Zauber Malis, seiner Menschen und ihrer Welt ein. |  Bambara für Mali - Wort für Wort Mali ist der Inbegriff eines noch sehr ursprünglichen Afrikas. Zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten und faszinierende Landschaften locken immer mehr Reisende an. Der eigentliche Reichtum des Landes aber ruht in den Menschen selbst. Bambara ist die wichtigste afrikanische Sprache in Mali. Durch den internationalen Erfolg der malischen Musik kann man Bambara mitunter sogar in deutschen Radiosenden hören. Bambara ist verhältnismäßig einfach und sehr regelmäßig aufgebaut, sodass die Bildung korrekter Sätze nicht sonderlich schwer ist. Der Versuch, sich als Westeuropäer diese Sprache auch nur ein bisschen anzueignen, wird im Allgemeinen begeistert aufgenommen und mit großer Herzlichkeit honoriert. Als Tourist kann man sich mit Französisch zwar ganz passabel verständigen, aber auch nur in den großen Städten! Wer einen ungezwungenen Kontakt zu den Einheimischen sucht, kommt mit ein paar grundlegenden Kenntnissen des Bambara viel weiter. |  Im Blick der Anderen: Auf ethnologischer Forschung in Mali "Der Fremde hat große Augen, aber er sieht nicht viel", sagt ein malisches Sprichwort. Um dem entgegen zu wirken haben deutsche Ethnologen und Malier gemeinsam geforscht und sich gegenseitig ergänzt. Im Blick der Anderen zeigt, wie internationale Politik und globale Entwicklungen lokale Lebenswelten beeinflussen. Ein Buch für Studierende der Ethnologie, für an Mali Interessierte sowie für Leser aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.Es geht um Hip Hop in der Hauptstadt Bamako, den Bau ländlicher Museen, die Interpretation importierter Soap Operas, den Umgang von Familien mit HIV/Aids, die Dezentralisierung am Beispiel des Mangoanbaus und jugendliche Rückkehrer aus der vom Bürgerkrieg zerrissenen C te dIvoire.Die Berichte verknüpfen eigene Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, um einen differenzierten Blick auf den afrikanischen Alltag zu werfen. Sie sollen aufzeigen, wie sich aus persönlichem Engagement und wissenschaftlichen Erkenntnissen neue Perspektiven ergeben.Die Texte sind Arbeiten Frankfurter Studierender der Ethnologie, die an einer Lehrforschung in Mali teilgenommen haben. Wesentlicher Baustein war die intensive Zusammenarbeit mit jeweils einem malischen Studierenden. Deutlich wird, wie aktuell und alltagsbezogen ethnologische Forschung sein kann. | 