Die Petrikirche in Kulmbach

Die evangelische Petrikirche




Die Petrikirche in der Altstadt von Kulmbach war früher eine romanische Wehrkirche. Auf dem alten Kirchturm standen zeitweise sogar Kanonen. In den Hussitenkriegen wurde sie 1430 zerstört. Als spätgotische Hallenkirche wurde sie danach wieder aufgebaut und 1880 neugotisch umgestaltet. Zahlreiche Hohenzollern, darunter auch Markgrafen, fanden hier in der Fürstengruft ihre letzte Ruhestätte.

In der Kulmbacher Petrikirche  
Relief Heiliges Abendmahl
Relief des Heiligen Abendmahls am Altar
Auch hier sticht ein Jünger heraus. Während alle konzentriert miteinander reden, wirkt der Jünger bei Jesus irgendwie unbeteiligt.
Er wirkt, wie bei vielen Künstlern, gelangweilt, eher müde und er trägt sogar weibliche Züge. Man meint sogar den Ansatz einer weiblichen Brust zu sehen. Dan Brown Dan Brown im Büchershop meiner Tochter hat diese jahrhundertelange Art der Darstellung veranlasst, in ihm Jesu Frau oder Geliebte zu sehen, möglicherweise  Maria Magdalena.
Jesus und Maria Magdalena?
Abnahme Jesu vom Kreuz Ein weiteres Relief zeigt die Abnahme Jesu vom Kreuz.

Altar- und Taufsteinrelief stammen von Johann Brenck und Hans Georg Schlehdorn aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.