 Kleine Geschichte des Irak: Von der Gründung 1921 bis zur Gegenwart Henner Fürtig Die erste Geschichte des Irak in deutscher Sprache Der Irak liegt in einer der ältesten Kulturlandschaften der Menschheit; seine Hauptstadt Bagdad war im Mittelalter das glanzvolle Zentrum der islamischen Welt. Heute scheint der Reichtum des Landes nur noch in seinen immensen Erdölreserven zu bestehen, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Begehrlichkeiten unterschiedlicher Mächte wecken. Henner Fürtig bietet in diesem Buch einen allgemeinverständlichen Überblick über die Geschichte des modernen Irak, der 1920 nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs auf Beschluß des Völkerbunds als britisches Mandatsgebiet gegründet wurde. Er beschreibt, wie das Land nach der unter vielen Opfern erkämpften Unabhängigkeit mit verschiedenen Ideologien und Staatsformen wie der Monarchie und der Republik experimentierte, bis schließlich 1979 Saddam Hussein seine Diktatur aufgebaut und das Land in einer brutalen Unterdrückungspolitik und zwei Kriegen an den Rand des Abgrunds geführt hat. Die große ethnische Vielfalt (Araber, Kurden, Assyrer, Turkmenen) und die religiöse Heterogenität (Sunniten, Schiiten, Christen) stellen das Land auch in Zukunft vor kaum lösbare Probleme. - Ein unentbehrliches Buch für alle, die die Hintergründe des aktuellen Irak-Konflikts besser verstehen wollen. |  Geschichte des Irakkriegs: Der Sturz Saddams und Amerikas Albtraum im Mittleren Osten Stephan Bierling Der Sturz Saddams und Amerikas Albtraum im Mittleren Osten Erscheinungsjahr: 2010 m. Abb. u. Übers.-kte. Einsteiger/Laien Gewicht: 253 gr / Abmessung: 19 cm Von Bierling, Stephan Der Irakkrieg hat Amerika und die Welt stärker aufgewühlt und gespalten als jeder andere militärische Konflikt seit Vietnam. Stephan Bierlings fundierte Darstellung bietet die erste Gesamtschau des Kriegs von seiner dramatischen Vorgeschichte über den Sturz Saddams und die katastrophale Nachkriegsplanung bis hin zur aktuellen Lage. Sein Buch zeigt sehr deutlich, wie sich die Regierung Bush nach den Terroranschlägen vom 11. September in einer Mischung aus Alarmismus, Selbsttäuschung und Allmachtsphantasien in den Krieg gegen den Irak hineinsteigerte, während ihre beiden wichtigsten Rechtfertigungen für den Angriff - die vermeintliche Produktion von Massenvernichtungswaffen und die Konspiration Saddams mit Al Kaida - jeder konkreten Grundlage entbehrten. Geradezu beklemmend schildert Bierling das Ausmaß der amerikanischen Inkompetenz auch auf höchster Ebene - und den gewaltigen Blutzoll, den der Konflikt bis heute vor allem der irakischen Zivilbevölkerung abverlangt hat. Wer Amerikas Außenpolitik und seine Rolle im Mittleren Osten verstehen will, wird an dieser dichten und packend geschriebenen Analyse nicht vorbeikommen. |  Meine Frauen-WG im Irak: oder Die Villa am Rande des Wahnsinns Susanne Fischer "Ein ganz anderer, hochinteressanter Report über einen Alltag jenseits des Bombenterrors." Stern |