Fotos und Informationen,
Historisches und Geheimnisvolles
aus Rheinland-Pfalz

Die Hardenburg

von Erwin Purucker

Bilder und Reiseberichte


Die Hardenburg in Rheinland-Pfalz Im Bundesland Rheinland-Pfalz am Osthang des Pfälzerwaldes bei Bad Dürkheim steht eine große Burgruine aus rotem Sandstein, die Hardenburg. In der Renaissance wurde sie zum Schloss mit starken Befestigungsanlagen ausgebaut. Heute ist sie eine Festungsruine.

In den Jahren 2008 bis 2012 hat man sie aufwändig saniert und mit einem kleinen Museum ausgestattet.
Die Hardenburg

Die Hardenburg über dem Isenach-Tal Die Höhenburg Hardenburg liegt auf einer Erhebung über dem Ortsteil Bad Dürkheim-Hardenburg und dem Isenach-Tal. Der Fluss Isenach verlässt hier den Pfälzerwald Richtung Rheinebene.

Im Hintergrund kann man auf einem Höhenzug die Klosterruine Limburg erkennen.
Klosterruine Limburg

Das Lilienportal in der Hardenburg Beim Begehen der umfangreichen Burganlage sind viele Höhenunterschiede zu überwinden. Beeindruckend ist ein sechseckiger Treppenturm, dessen Eingang mit einem Renaissance-Dekor verziert ist: Das Lilienportal. Die Treppen verbinden die unteren Bereiche mit der Oberburg. Viele geheimnisvolle steile Wendeltreppen sind für Besucher leider nicht begehbar.
Treppenturm mit Renaissance-Dekor Treppenturm mit Renaissance-Dekor

Schlosshof anstelle der ehemaligen Vorburg Wo sich am Anfang die Vorburg befand, erstreckt sich heute der Burghof oder Schlosshof, nachdem die Hardenburg im 16. Jahrhundert von einer reinen Burg zu einem befestigten Schloss umgebaut wurde. Hardenburg, Schlosshof oder Burghof

Das Talbollwerk der Hardenburg Der Ausfallgarten ist ein Renaissance-Garten zwischen einem Wohnbau und dem Talbollwerk, der nach den Originalplänen von 1587 wiederhergestellt wurde.


Der Garten wird dominiert von einer großen Brunnenschale aus dem früheren Lustgarten.
Ausfallgarten zwischen Wohnbau und dem Talbollwerk

Renaissance-Garten der Hardenburg Brunnenschale aus dem Lustarten Brunnenschale im Renaissance-Garten

Kugelturm der Hardenburg Eine Besonderheit der Festungsruine Hardenburg ist der Kugelturm. Die Mauersteine mit einer halbkugelförmigen Erhebung sollten nur oberflächlich eingedrungene Kanonenkugeln darstellen, um dem Feind die Sinnlosigkeit eines Beschusses mit Kanonen zu suggerieren. Kanonenkugeln am Kugelturm

Ein auffälliges Gebäude beim dem das Dach fehlt, ist der Marstall. Da man Reste von bemaltem Putz fand, nimmt man heute an, dass es eher ein Wohngebäude war. Im Obergeschoss verlief der Wehrgang, der die ganze Burg umschloss.
Wohngebäude der Hardenburg Marstall der Hardenburg Marstall der Hardenburg: Wohngebäude und Wehrgang im Obergeschoss

Wappen des Adelsgeschlechts derer von Leiningen An einem Portal findet man das Wappen mit den drei Adlern des Adelsgeschlechts derer von Leiningen. Die Burg bzw. das Schloss gehörte vom 13. bis zum 18. Jahrhundert dem Grafen von Leiningen. Außerdem sind die Jahreszahlen 1545 und 1510 eingemeißelt. Kreuzgewölbe und Tonnengewölbe in einem Verbindungsgang
Kreuzgewölbe und Tonnengewölbe in einem Verbindungsgang zwischen Oberburg und Schlosshof

Schloss und Ortschaft Hardenburg bei Bad Dürkheim Links die Aussicht vom Geschützturm des Westbollwerks, der um 1500 erbaut wurde, auf das Schloss und die Ortschaft Hardenburg, die ein Stadtteil von Bad Dürkheim ist. Hardenburg im Pfälzerwald
Rechts ein Blick auf einen Höhenzug des Pfälzerwaldes.

Fayence Tellerscherben Im Eingangsbereich befindet sich ein kleines Museum. Links Fayence Tellerscherben und rechts venezianische Flügelgläser, beides aus dem 17. Jahrhundert.

Alte Ansicht der Burgruine Hardenburg Ein Stahlstich zeigt
die Burgruine Hardenburg vor 1840.
Ritterliches Festbankett
Abbildung eines Festbanketts
im 16. Jahrhundert

Leichenbuch Links das Leichenbuch von Johann-Philipsen, Grafen zu Leiningen und Dachsburg, eine Art Gedächtnisschrift und Sterbeurkunde. Heilmethode des Schröpfens beim Bader
Der alte Druck rechts zeigt die alte Heilmethode des Schröpfens beim Bader. Dabei wird die Luft in Schröpfköpfen erhitzt. Beim Aufsetzen auf die Haut saugen sich diese fest und verursachen durch den Unterdruck Blutergüsse.






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