 Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt? Georges Anglade Haiti, 29. März 2003: Am zehnten Tag des Irakkriegs wird eine großartige Idee geboren, die die dreihundertjährige Pechsträhne des Landes beenden könnte: Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt? Schließlich sind die Wiederaufbau- und Hilfsprogramme, die gleich nach den Bomben und Fallschirmjägern vom Himmel regen werden, schon eine Landung der Marines wert. Allerdings muss erst einmal ein Kriegsgrund her. Kein Problem für die besatzungserprobten Haitianer, sie kennen ihre Yankees. Eine aberwitzige Intrige nimmt ihren Lauf. Zwölf Stunden lang tanzt die Weltpolitik nach der Pfeife des kleinen Karibikstaates. |  Haiti: Schwarze Perle der Karibik - Die Wurzeln Emil Maurer Durch das schwere Erdbeben vom Januar 2010 erlangte der Karibikstaat Haiti erneut das Interesse der Weltöffentlichkeit. Das erstmals 1981 erschienene Buch von Emil Maurer bietet spannende Details der Geschichte des Landes.Sie ist auf das engste verbunden mit der Person des Toussaint Louverture: Er brachte die bisherige Sklavengesellschaft auf der Insel zum Einsturz. Und wurde so zum Gegenspieler der neuen Herren der Kolonialmacht Frankreich unter dem Direktorium und unter Napoleon. Deren Finessen und deren Hass über den Tod hinaus war der Autodidakt am Ende nicht gewachsen und er verschwand in dem Nichts, aus dem er gekommen war. In der Folge setzte das Land den dornenvollen Weg fort, den die Welt heute kennt. |  Buschgirl: Wie ich unter die Deutschen geriet Rose-Anne Clermont Wie ich unter die Deutschen geriet Erscheinungsjahr: 2010 Einsteiger/Laien Aus d. Engl. v. Sigrid Ruschmeier Gewicht: 303 gr / Abmessungen: 205 mm x 125 mm Von Clermont, Rose-Anne / Übersetzt v. Ruschmeier, Sigrid Die aufregenden Erlebnisse einer US-Amerikanerin mit haitianischen Eltern unter Deutschen "Erzählen Sie mir doch von Ihrem Leben im Busch" so sah sich Rose-Anne Clermont, von einem angeheiterten deutschen Herrn traktiert. Damals wusste sie nicht, sollte sie lachen oder weinen, und auch heute noch rufen ihre Erfahrungen als Schwarze in Deutschland eher gemischte Gefühle hervor. "Buschgirl", das Buch über ihre oft merkwürdigen, manchmal bizarren und häufig erheiternden Erlebnisse in Berlin, im Schwarzwald und anderswo, versammelt komische wie nachdenklich stimmende Geschichten aus dem Leben der Autorin als Studentin, Sprachlehrerin und Journalistin. Mal augenzwinkernd, mal betroffen, mal verwundert, mal verärgert beschreibt sie, wie es immer wieder zu Missverständnissen und Besserwissereien kommt. Leseprobe: "Maryland, USA, 1989 Offenbar ist es meine Lebensaufgabe aufzufallen. Das war nie meine Absicht. Doch als meine Familie New York verließ und in eine ländliche Vorstadt in Maryland zog, entdeckte ich, dass ich von Natur aus etwas Besonderes war: Neugierige Gesichter lugten in die Fenster unseres Hauses, um einen besseren Blick auf uns zu erhaschen, die Autos fuhren langsamer, sogar die Polizei stattete uns einen Besuch ab, als sie uns in unserem Vorgarten sah. Im Nu waren wir Berühmtheiten, und in den ersten Wochen riss der Strom der Groupies nicht ab, die an unsere Tür klopften und uns mit Applepies als neue Nachbarn begrüßten. Bis dahin hatte es in diesem Viertel noch nie Berühmtheiten gegeben; auch in meiner Schulklasse war i | 