 Bideshi: Begegnungen mit Bangladesch Kathrin Böhme
Die Beitraege bieten einen tiefen Einblick in das Leben und Ueberleben in diesem Land. Die Geschichten sind teils verstoerend, teils ruehrend, humorvoll, aber immer packend. Die drei Autoren gehen angemessen mit dem schwierigen Themenkomplex "Hunger, Armut, Unterdrueckung" um, und lassen haeufig einheimische Gespraechspartner, die sie waehrend ihres Aufenthalts getroffen haben, zu Wort kommen. Die bildhafte Sprache laesst den Leser die Eindruecke der Autoren nacherleben; die Sprache wird durch eine Reihe eindrucksvoller Fotografien unterstuetzt. Sehr zu empfehlen! |  Kauderwelsch, Bengali Wort für Wort Rainer Krack Die Sprechführer der Kauderwelsch-Reihe orientieren sich am typischen Reisealltag und vermitteln auf anregende Weise das nötige Rüstzeug, um ohne lästige Büffelei möglichst schnell mit dem Sprechen beginnen zu können, wenn auch vielleicht nicht immer druckreif. Besonders hilfreich ist hierbei die Wort-für-Wort-übersetzung, die es ermöglicht, mit einem Blick die Struktur und "Denkweise" der jeweiligen Sprache zu durchschauen. Bangladesh ist mit Sicherheit eines der unentdecktesten Länder der Welt. Dem Reisenden, der sich in das von zahllosen Flußläufen durchzogene ehemalige Ostbengalen begibt, sind Abenteuer so gut wie sicher. Die Bengalen werden den Fremden jedoch überall gastfreundlich und neugierig aufnehmen und manche Tafel Reis mit ihm teilen. Wie viel besser ist es da, wenn man sich mit seinen Gastgebern in der Landessprache verständigen kann - wie rudimentär auch immer. Auf dem indischen Subkontinent genießen die Bengalen den Ruf, intellektuell angehauchte Individualisten zu sein. Bekannte Persönlichkeiten wie der bengalische Dichter Rabindranath Tagore haben dieses Image auch nach außen getragen. Wie, so fragt man, könne man den Charakter der Bengalen am besten beschreiben? Nun, ein Bengale für sich allein ist ein Philosoph oder ein Dichter. Treffen sich zwei Bengalen, so gründen sie einen literarischen Zirkel. Drei Bengalen verlegen ein politisches Magazin, vier Bengalen bilden - läßt man sie - einen politischen Demonstrationszug, und fünf Bengalen zusammen sind das Chaos. Um mit den Bengalen zwischen geistigem Höhenflug und komplettem Chaos zu kommunizieren, wurde dieser Sprechführer erstellt. |  Kalkutta, Dhaka und zurück Barbara Knab Fast sind sie Nachbarn im Ganges-Brahmaputra-Delta. Dennoch verläuft eine Grenze zwischen den Städten Dhaka und Kalkutta. Seit 1947 trennt sie das indische Westbengalen vom Osten, der jetzt Bangladesch heißt. Kulturell allerdings prägt das 'ungeteilte' Bengalen seine Bewohner bis heute. Mit diesen Reportagen wird Bengalen plastisch. Barbara Knab hat in beiden Ländern Künstler, Wissenschaftler und ganz normale Bürger getroffen. Von ihnen erzählt sie - was sie denken und wie sie leben, wie sie der Armut begegnen, Umweltproblemen und der Religion. Eines eint alle: die Liebe zur bengalischen Sprache und Kultur. |